Kurzfilmabend - Deutscher Kurzfilmpreis 2016 - Kinotournee

Egal ob 30, 15 oder 9 Minuten lang, Kurzfilme sind vielfältig. Nicht nur in ihrer Dauer; auch in der Thematik und Darstellung variieren sie von Animations- über Experimental- bis zu Langfilmen und von Gefühlen der Freude und Ausgelassenheit bis zu Trauer und Ängsten. Wie jedes Jahr haben wir wieder die besten der für den Deutschen Kurzfilmpreis nominierten Filme ausgesucht, um euch eine abendfüllende Vorstellung der kurzen Filmform zu präsentieren!

HOMEWORK von Annika Pinske
Ein junger Vater (27), seine zwölfjährige Tochter, ein Nachtclub, zwei Geheimnisse und eine Lüge, die alles richten wird.

EIN AUS WEG von Hannah Stragholz & Simon Steinhorst
Alexander K.s Leben aus mehreren Perspektiven: seine Sicht aus der Strafgefangenschaft, die des Kommissars aus dem Kontext des polizeilichen Alltags und unsere aus dem Blickwinkel des Kinos.

SIMPLY THE WORST von Johannes Kürschner & Franz Müller
Günther und Hindrich packt das Fernweh. Den sächsischen Skilauf-Koryphäen ist der heimische Rodelberg nicht mehr genug. Ihr Ziel: die kaum bezwingbare „Lomnitzer Scharte“. Doch um die mythischen Gipfel der Hohen Tatra zu erreichen, müssen die zwei versifften Zweitaktfreunde Prüfungen epischen Ausmaßes bestehen, gegen die selbst Frodo Beutlin und Samweis Gamdschie wie zwei ahnungslose ABC-Schützen wirken. Viehisch!

AUSSETZER von Benjamin Vornehm
Klaras Job ist es, Wohnungen auszuräumen. Ob von Verstorbenen, Flüchtigen oder Alten, die in Heime gesteckt werden. Das funktioniert aber nur solange, bis Klara in einer angeblich leeren Wohnung auf dessen alten Bewohner Friedrich stößt, der eigentlich schon längst auf dem Weg ins Altersheim sein sollte.

MAYDAY RELAY von Florian Tscharf
Als der deutsche Segler Max mit seiner Tochter bei einer Nachtfahrt auf dem Mittelmeer ein „Mayday“ empfängt, wird schnell gehandelt: Er ändert den Kurs der kleinen Yacht und involviert andere Schiffe in die Rettungsaktion. Doch dann kommt heraus, dass auf dem havarierten Boot mehr als hundert Menschen auf ihre Rettung hoffen.

UND ICH SO: ÄH von Steffen Heidenreich
Klaus Grill ist Taxifahrer und kämpft täglich mit den Absurditäten unserer Welt. Es geht um die Frage des Anstandes, Kleingeld und die Machtkämpfe im trivialen Irrsinn des Alltags. Aber dann wird er plötzlich selbst zu seiner letzten Tour eingeladen.

Seitdem er 1956 von der Bundesregierung erstmals vergeben wurde, ist der Deutsche Kurzfilmpreis die wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für kurze Filme geworden. Jährlich werden Kurzfilme in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Animationsfilm und Experimentalfilm prämiert und auf Tournee durch Deutschland geschickt. Insbesondere jungen Filmemacherinnen und Filmemachern bietet er eine wichtige Plattform. Für einen der präsentierten Kurzfilme konnten wir Mitglieder des Filmteams als Gäste gewinnen.

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