Get out

USA 2017; 104 min; OmdU;
Regie: Jordan Peele;

Seine Schwiegereltern zum ersten Mal zu treffen, ist schon an sich Horror genug -sollte man meinen. Doch für Chris (Daniel Kaluuya), der zudem nicht weiß, ob seine neue Familie ihn als Schwarzen vorurteilsfrei aufnehemen wird, nimmt das Grauen kein Ende,als er feststellen muss das rein zufällig auch noch zeitgleich das alljährliche Familientreffen samt Tanten, Nachbarn und Bekannten stattfindet. Selbst das gute Zureden seiner Freundin (Allison Williams) und der oberflächlich höfliche Umgang der Feiergesellschaft können ihn nicht von dem Gedanken abbringen, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen vorgeht.

Visuell und dramaturgisch astrein umgesetzt, erlebt der Zuschauer die Geschichte durch einen Protargonisten, der sich selbst als Fremdkörper in der Weißen High-Society empfindet. Auch auf den Soundtrack sollte ein Augenmerk gelegt werden: Der schrille Geigenklang, den man in moderneren Horrorfilmen kaum noch antrifft, raubt einem bisweilen sämtliche Nerven und treibt die Spannung bis auf die Spitze!

Wir meinen: Regisseur Jordan Peele lässt soziale Ängste und blanken Horror verschmelzen, ohne dabei in plumpe Kritik abzurutschen.

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