Memento

USA 2000; 109 min; OmeU;
Regie: Christopher Nolan;

Wir meinen: Abschließend lässt sich also sagen, dass Nolan mit seiner komplexen und außergewöhnlichen Erzählweise Storytelling und Editing eng mit einander verwebt und so die an sich simple Rachegeschichte auf ein anderes Level hebt.

Der einzige wiederkehrender Ankerpunkt (sowohl für den Protargonisten wie auch für das Publikum) ist hierbei die Geschichte von Sammy Jenkis, der unter einem ählichen Leiden litt, allerding wird diese zwischen den einzelnen Parts vorwärts eingestreut.

Einen Überblick über Namen, Gesichter und generelles Geschehen behählt Lenny lediglich mit Hilfe beschrifteter Polaroidfotos und Tatoos, die ihm sein Ziel vor Augen halten sollen, Rache am Mörder seiner Frau zu nehmen.

Um dieses Gefühl der Unwissenheit dem Publikum zu vermitteln, läuft der Film in Segmenten umgekehrter chronologischer Reihenfolge ab, so das das Ende einer Szene nicht der Anfang der nächsten ist, sondern das der vorhergehenden.

Zuallererst muss die narrative Prämisse des Films erläutert werden: Leonard (Guy Pearce) hat bei einem Raubüberfall nicht nur seine Frau, sondern auch sein Kurzzeitgedächtniss verloren, was häufig dazu führt, dass er sich in Situationen wiederfindet, ohne zu wissen, wie es dazu gekommen ist.

Memento in der IMDB

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