Die andere Seite der Hoffnung

FIN 2017; 100 min; OmdU;
Regie: Aki Kaurismäki;

In dem Film “Die Mitte der Hoffnung” werden zwei Geschichten erzählt. Zum einen die Geschichte des syrischen Flüchtlings Khaled, der aus Aleppo mit einem Kohlefrachter eher zufällig nach Finnland gekommen ist und in Helsinki Asyl beantragt. Zum anderen wird die Geschichte von Wikström erzählt, der ursprünglich als Vertreter für Krawatten und Hemden tätig war und nun in Helsinki ein Restaurant eröffnen will. Nachdem Khaled das Asyl verweigert wird taucht er in der finnischen Hauptstadt unter und lebt auf der Straße. Dort erlebt er rassistische Anfeindungen aber auch ehrliche Freundlichkeit. Als er eines Tages im Hinterhof von Wikström übernachtet begegnen sich die zwei Geschichten.

Der finnische Regisseur Kaurismäki setzt sich häufig mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander. Seine Geschichten über Arbeiter, Außenseiter, Lebenskünstler oder Verlierer, die absurde und teilweise traurige Lebenserfahrungen machen, gewürzt mit schwarzem Humor und Rockmusik sind zu Kaurismäkis Markenzeichen geworden.

Kaurismäki konnte für Die andere Seite den Hoffnung den silbernen Bären für die beste Regie gewinnen. Der Film wurde zudem mit dem Hauptpreis des Luxembourg City Film Festivals 2017 und dem “Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke” ausgezeichnet.

Wir meinen: Die Einfachheit, mit der Kaurismäki hier von den verschlungenen Wegen der Mitmenschlichkeit erzählt, macht diesen Film zu einem seiner besten Werke.

Die andere Seite der Hoffnung in der IMDB

Wir bei Facebook: