Feuerzangenbowle

DE 1944; 94 min; DF;
Regie: Helmut Weiss;

„Dieser Film ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, daß die Schule es nicht merkt.“ Mit diesem Satz beginnt die Feuerzangenbowle und es ist durchaus das Motto dieses Filmes. Die Schulzeit wird verklärt, wobei die Lehrer allerdings eher schlecht wegkommen. Der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer - Pfeiffer mit drei “ f“ - stammt aus einem vornehmen Haus. Seine Schulausbildung bekam er zu Hause von einem Privatlehrer und hatte so nie das Vergnügen zur Schule zu gehen. Seine Bekannten bedauern ihn und überreden ihn, beim Genuss einer Feuerzangenbowle, diese verpasste Chance nachzuholen und noch einmal zur Schule zu gehen. Als Oberprimaner (Abiturient) erlebt er so einige Wochen, in denen kein Lehrer vor ihm sicher ist. Als der Film 1944 veröffentlicht werden soll, versuchte der Reichserziehungsminister den Film zu stoppen, da er die Autorität des Lehrkörpers in Gefahr sah. Rühmann sorgte persönlich bei Göring dann für die Freigabe des Filmes. Zur Vorführung gibt’s warme Waffeln und heiße Feuerzangenbowle. Am besten aus der selbst mitgebrachten Tasse zu genießen!

Wir meinen: Die Feuerzangenbowle ist ein Kultfilm, der einen nie langweilt.

Feuerzangenbowle in der IMDB

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