Three Billboards outside Ebbing, Missouri

USA 2017; 115 min; OmdU/D;
Regie: Martin McDonagh;

Mildred Hayes (Frances McDormand) hat die Schnauze voll! Nach mehreren Monaten fruchtloser Ermittlung scheint das örtliche Sheriffsdepartment keinen Finger mehr zu rühren, um den Mörder ihrer Tochter zu überführen. Um also den nötigen öffentlichen Druck in die Wege zu leiten, kauft sie kurzerhand die titelgebenden Werbetafeln und bepinselt diese -schwarz auf rot- mit provokanten Nachrichten, persönlich adressiert an Chief Willoughby (Woody Harrelson). Als aber Officer Dixon (Sam Rockwell) -nicht nur Willoughbys rechte Hand, sondern auch bekennender Rassist, Hitzkopf und Muttersöhnchen- in den Fall involviert wird, bahnt sich ein angespannter Machtkampf zwischen Mildred und den Behörden an.

Wie stark der Film besetzt ist, spiegelt sich in den diesjährigen Oscars wieder: von sieben Nominierungen sicherten McDormand und Rockwell die Academy Awards in den Kategorien “Beste Hauptdarstellerin” und “Bester Nebendarsteller”, wobei zu erwähnen ist, dass Woody Harrelson für letztere ebenfalls nominiert war. Regisseur und Drehbuchautor Martin McDonagh trifft wie in seinen vorigen Filmen (“Brügge sehen... und sterben?”, “Sieben Psychos”) einen Grad an schwarzem Humor, der trotzdem Raum für Charakterentwicklung und gelungenes Drama lässt. Dass keine einzige Sekunde des Films in Missouri gedreht wurde, ist seiner Authentizität übrigens in keinster Weise abträglich.

Wir meinen: “Three Billboards outside Ebbing, Missouri” strotz vor außergewöhnlichen Persönlichkeiten und Charakterköpfen, so dass es einfach nur Spaß macht, ihre Interaktionen auf der Leinwand zu verfolgen!
Three Billboards outside Ebbing, Missouri in der IMDB

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