Silenced Voices

NOR 2012; 141 min; OmdU;
Regie: Beate Arnestad;

Die mitreißende und eindrucksvolle Dokumentation „Silenced Voices“ behandelt die eingeschränkte Rede- und Pressefreiheit in Sri Lanka. Sie beruht auf persönlichen Begegnungen mit sri-lankischen im Exil lebenden Journalisten, die die Wahrheit über Korruption, Massaker von Zivilisten und andere vom Staat begangene Kriegsverbrechen aufdeckten. Sie wurden zum Schweigen gebracht und waren Opfer von Mordanschlägen.

Über die letzten paar Jahre riskierten viele freimütigen Journalisten ihr Leben, um die erschreckende Realität ans Licht zu bringen: Viele wurden gefoltert und getötet, während andere spurlos verschwunden sind. Mindestens 50 Schriftsteller mussten ihr Heimatland verlassen und wurden in westliche Länder als Flüchtlinge aufgenommen.

Es ist eine kraftvolle Dokumentation, die eine gute Grundlage für eine anschließende Diskussion mit der Gastsprecherin Martina Lenz (Verein Auxilio Venire e.V.) schafft.

Die gemeinnützige studentische Entwicklungshilfeorganisation „Studieren ohne Grenzen“ lädt alle Interessenten herzlich zum Filmabend „Kino ohne Grenzen“ mit anschließende Dialog zu den Themen Presse, Politik und Entwicklung in Sri Lanka ein.

Der Eintritt ist kostenlos.

Silenced Voices in der IMDB

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