Rocky Horror Picture Show

USA 1975; 100 min; OV;
Regie: Jim Sharman;

Im Kultfilm "The Rocky Horror Picture Shown" gerät das Pärchen Brad (Barry Bostwick) und Janet (Susan Sarandon) zufällig in ein Schloss, das von monströsen Wesen unter der Herrschaft eines Transvestiten bevölkert ist. Sie platzen mitten in ein mysteriöses Experiment durch das ein künstlicher Mensch hergestellt werden soll. Für Brad und Janet beginnt eine Horrorshow, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Der australische Regisseur Jim Sharman inszenierte im Jahr 1974 "The Rocky Horror Picture Show" wie bereits die Bühnenfassung "The Rocky Horror Show" gewollt zweitklassig. Die Kulissen sind billig, die Kostüme ausgeflippt und die Effekte auf einem extrem veralteten Stand. Die Darsteller wurden direkt angewiesen, so überspitzt wie möglich zu agieren. Entsprechend lieft der Film anfangs schlecht in den Kinos an, erarbeite sich aber bald eine hartnäckigen Fangemeinde bei Mitternachtsvorstellungen, die sich den Film wieder und wieder ansah und schließlich sogar begann, die Leinwandhandlung in das Geschehen im Kinosaal zu integrieren.

Wir meinen: "The Rocky Horror Picture Shown" ist eine herrlich-bizzare Parodie auf Horror-, Monster-, Science-Fiction- und Musikfilm. Alles an diesem Film ist Kult: Männer mit Strapsen oder schrillen Kostümen, die sowohl auf der Leinwand als auch im Publikum wild tanzen. Ein Publikum, dass nicht nur herumzappelt, sondern auch bis unter die Zähne bewaffnet ist: mit Reis, Wasserpistolen, Tageszeitungen, Partyhüten, Klopapierrollen, Toastbrotscheiben und Gummihandschuhen.

Rocky Horror Picture Show in der IMDB

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