Blade Runner 2049

USA 2017; 164 min; OmdU/DF;
Regie: Denis Villeneuve;

30 Jahre nach der Handlung des ersten Blade Runner Films entdeckt ein neuer Blade Runner K (Ryan Gosling) im Jahr 2049 ein lange gut gehütetes Geheimnis, mit dem Potential die durch Umweltverschmutzung und Nuklearkatastrophen verkümmerte Gesellschaft ins Chaos zu stürzen. Dieses Geheimnis bringt K auf die Spur des ehemaligen Blade Runners Rick Deckard (Harrison Ford), der seit 30 Jahren als verschollen gilt.

Ridley Scotts „Blade Runner“ war bei seinem Kinostart 1982 erfolgreich, aber kein Blockbuster. Die verdiente Anerkennung als Kultklassiker ließ auf sich warten und das ist auch gar nicht weiter verwunderlich: Schließlich ist „Blade Runner“ ein zwar visuell berauschender, aber eben auch thematisch sperriger und mit kühler Strenge komponierter Zukunfts-Noir. „Blade Runner 2049“ bewahrt diese Qualitäten des Originals: Denis Villeneuve („Prisoners“, „Sicario“) entwirft eine visuell atemberaubende dystopische Welt vollgestopft mit faszinierenden, immer auch unsere heutige Gesellschaft spiegelnden Science-Fiction-Konzepten. Er stellt zugleich den Kern des Menschseins an sich auf ebenso ambivalente wie intelligente Weise in Frage.

Wir meinen: Trotz dieser prominenten philosophischen Dimension und den auch diesmal wieder perfekt-präzise durchkomponierten Bildern ist „Blade Runner 2049“ aber kein kalter Film wie das Original – ganz im Gegenteil.

Blade Runner 2049 in der IMDB

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