Loving Vincent

USA, PL, U 2017; 94 min; OmdU;
Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman;

65000 Bilder, gemalt von 120 Künstlern in zwei Jahren. In einer Zeit, wo selbst Realverfilmungen kaum mehr ohne Spezialeffekte und Animationen auskommen, geht Loving Vincent in eine ganz andere Richtung. Die Szenen wurden zunächst mit Schauspielern gedreht, um dann in mühevoller Kleinarbeit die Einzelbilder des Films zu erstellen – als Ölgemälde im Stil Vincent van Goghs.

Es taucht ein Brief des Malers auf – ein Jahr nach seinem Tod – adressiert an seinen Bruder Theo. Armand Roulin (Douglas Booth), der Sohn des Postmeisters, soll den Brief zu seinem Empfänger bringen, doch Theo ist nicht aufzufinden. Armand reist nach Auvers-sur-Oise, der Ort, in dem Vincent van Gogh (Robert Gulaczyk) zuletzt gewesen war. Schnell bemerkt er, dass irgendetwas nicht zusammenpasst. Nachdem er erst gar nicht begeistert davon war, den Brief zustellen zu müssen, entwickelt er eine Faszination für das Leben des berühmten Malers und setzt alles daran, die wahren Umstände hinter seinem Tod herauszufinden. Er befragt die Bekannten des Verstorbenen und stößt schnell auf Lügen und Widersprüche…

Wir meinen: Loving Vincent hat leider viel zu wenig Beachtung gefunden. Er ist nicht nur wegen seiner Machart und Entstehungsgeschichte ein beeindruckendes Werk. Nutzt die Chance, euch diese – im wahrsten Sinne des Wortes – malerische Schönheit eines Films anzuschauen!

Loving Vincent in der IMDB

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