Isle of Dogs

USA/JPN 2018; 101 min; OmdU/DF;
Regie: Wes Anderson;

Das Japan der nahen Zukunft hat beschlossen aufgrund der überhandnehmenden Hundepopulation einen radikalen Schlussstrich zu ziehen und den besten Freund des Menschen auf eine abgelegene Müllinsel zu verbannen, wo diese sich mit territorialen Streits, Hunger und der Hundegrippe den Lebensabend versüßen sollen. Allen voran wird als Exempel der geliebte Wachhund Spots von Atari Kobayashi, dem Mündels des amtierenden Bürgermeisters, deportiert, was sein Besitzer natürlich nicht widerstandslos hinnehmen kann. Also stiehlt der 12-jährige kurzerhand ein staatliches Fluggerät, um Spots ausfindig zu machen und nach Hause zu bringen. Nach erfolgreicher Bruchlandung entfaltet sich eine holprige Abenteuerreise inmitten gepressten Schrotts und liebenswerter Vierbeiner.

Während alle menschlichen Figuren in ihrer jeweiligen Muttersprache vertont sind, also vorwiegend japanisch, verleihen hochkarätige Schauspieler wie Brian Cranston, Edward Norton, Harvey Keitel, Jeff Goldblum, Frances McDormand, Scarlett Johansson und dem unvermeidlichen Bill Murray den Hunden ihre Stimmen.

Wir meinen: Die aus echtem Alpaca-Haar angefertigten Stop-Motion-Puppen werden in 130.000 Einzelbildern zum Leben erweckt. Für eingesessene Anderson-Fans ein Muss und ein guter Einstieg für jeden, der einer werden möchte!

Isle of Dogs in der IMDB

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