The Life Aquatic with Steve Zissou

USA 2004; 119 min; OV;
Regie: Wes Anderson;

Steve Zissou (Bill Murray), einst bekannt und beliebt für seine Ozean-Dokumentarfilme, hat seit 9 Jahren eine Schaffenskrise. Nicht nur dass es ihm nicht gelingt mit einem neuen Film an alte Erfolge anzuschließen, beim letzten Dreh ist auch Esteban, sein teurer Freund und der beste Taucher in der Crew, von einem Jaguarhai gefressen worden. Um wieder zu altem Ruhm zurückzukehren, und auch weil er nicht wirklich etwas besseres mit seinem Leben anzufangen weiß, zieht Zissou erneut mit seinem U-Boot und der Crew aus, um sich an der Bestie von Hai zu rächen.

Frisch an Bord sind Jane, eine Reporterin die über die Reise berichten möchte, sowie Ned, der vermutet das Zissou sein Vater ist. Beide fügen sich gut in das bereits bunt gemischte "Team Zissou" ein, sorgen allerdings durch das Infragestellen des Status Quo auch für neue Konflikte.

Filmisch ist "The Life Aquatic" wie die restlichen Filme der Wes Anderson Reihe ein buntes Spektakel an Kuriosem und Arrangiertem, Rasantem und Inszenierung, Verspieltem und Kalkül. Besonders auffallend sind die Unterwasserszenen, deren Farbenfrohheit die Tauchgänge eher wie ein Eintauchen in eine andere Welt wirken lassen.

Wir meinen: Auch wenn dieser Film beim Erscheinen in den Kinos eher ein Flop war, hat er sich zurecht zu einem Liebling der Anderson-Fans entwickelt. Angenehme Unterhaltung mit viel Skurilität und einzigartigen Charakteren.

The Life Aquatic with Steve Zissou in der IMDB

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