You were never really here

USA 2017; 89 min; OmdU;
Regie: Öymme Ramsay;

Joe (Joaqin Phoenix) ist ein Auftragskiller, spezialisiert darauf entführte Kinder - wenn möglich lebendig – aus den Fängen pädophiler Menschenhändlerringe zu befreien. Mit einem Hammer bewaffnet und von den Traumata eines Kriegsveteranen geplagt zieht er also beinahe schon routinemäßig los, um die Tochter eines New-Yorker Senators zu retten, doch der Job gerät außer Kontrolle und es ist Improvisationstalent auf höchstem Level gefordert.

Was auf den ersten Eindruck klingt, wie die Nachwehen der ausgelaugten Taken-Reihe, entpuppt sich jedoch als feinfühliges und schockierendes Drama, das stets weiß wie viel es zeigen muss, und was der Phantasie des Zuschauers überlassen werden kann.

Nicht nur Joaqin Phoenix‘ Performance sondern auch seine für den Film antrainierte Statur strotzen vor Gewaltbereitschaft und verleihen seinem Charakter Joe in Kombination mit Lynne Ramsays intimer Kameraführung eine Geschichte, die weit über die angedeuteten Flashbacks hinausgeht.

Wir meinen: Ein unglaublich effektiver Genre-Twist, der auch ohne elaborierte Actionszenen die stets Spannung hält.

You were never really here in der IMDB

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