Frauen Power

Mit „Wonder Woman“, „Atomic Blonde“ und „Ghost in the Shell“ zeigen wir euch dieses Semester drei Filme mit sehr starken weiblichen Hauptcharakteren. Alle drei Filme sind fest im Action-Genre verankert, welches sonst doch eher von mehr oder weniger gutaussehenden Männern dominiert wird. In „Wonder Woman“ verlässt Göttin Diana ihre paradiesische Heimatinsel um mit ihren Superkräften im ersten Weltkrieg für das Gute zu kämpfen. Eine klassische Heldenreise, nur diesmal mit einer Heldin. Lorraine aus „Atomic Blonde“ ist eine erfahrene Agentin, die in das geteilte Berlin kurz vor dem Fall des eisernen Vorhangs geschickt wird. Mit ihren Spionagefähigkeiten meistert sie dort eine krititsche Lage nach der nächsten. Wie in der recht aktuellen Graphic Novel, die dem Film zugrunde liegt, würde man Lorraine, trotz oder gerade wegen ihres Charakters, nur ungern gegen einen James Bond tauschen. „Ghost in the Shell“ hat mit Mira genaugenommen einen Cyborg als Protagonisten. Dieser ist wohl vor allem deshalb weiblich, weil Mira eine Frau war, vor ihrer Wiedergeburt als terrorbekämpfendem Cyborg. So hängt natürlich auch ihre körperliche Kraft mit ihrer Maschinenhülle zusammen, nicht jedoch ihr ebenso starker Wille, welchen sie bei ihren Missionen mindestens genau so oft braucht. Die Filme bestehen übrigens auch alle den Bechdel-Test, durch den viele anderen durchfallen. Dabei ist er eigentlich recht einfach: Es gibt mindestens zwei Frauenrollen, die miteinander sprechen und sich über etwas anderes als einen Mann unterhalten. Schön das unsere Heldinnen über solche Kleinigkeiten hinweg sind.
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