Wes Anderson - Ein Genre für sich

Man könnte behaupten, kennt man einen Wes Anderson Film, kennt man alle. Doch dies würde den wunderbar skurrilen Filmen, mit denen er ein eigenes Genre erschaffen hat, bei weitem nicht gerecht werden. Auch wenn Anderson, bekannt von „Grand Budapest Hotel“, zugegebenermaßen einige Dinge in seinen Filmen wieder und wieder thematisiert, wie zum Beispiel sein Leitmotiv welches aus komplizierte Familienbeziehungen besteht, wobei der Hauptcharakter stets männlich ist. Zudem kommt scheinbar kein Wes Andersen Film ohne Bill Murray aus. Auch Owen Wilson, welchen Anderson während seines Philosophiestudiums an der University of Texas kennen lernte, ist in den meisten seiner Filme vertreten und hat vor allem zu Beginn seiner Karriere an den Drehbüchern mitgewirkt. Seinen Durchbruch schaffte er 2001 mit „Die Royal Tenenbaums“, der ein in dieser Form noch nicht dagewesen Film ist. Die Reihe, welche wir dieses Semester zeigen, spiegelt seinen ganz eigenen Stil mit viel Liebe fürs Detail wieder. Beginnend mit seinem aktuellsten preisgekrönter Film „Isle of Dogs“ reisen wir in der Zeit zurück über „Die Tiefseetaucher“ von 2004 bis wir mit „Rushmore“ einem Werk aus seiner Frühphase von 1998 die Reihe abschließen.
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