Dune

USA 2021; 155 min; Regie: Denis Villeneuve; Drehbuch: Jon Spaiths, Denis Villeneuve, Eric Roth,;
Darsteller: Timothée Chalamet Rebecca Ferguson Zendaya;

Die verzwickten Machenschaften der Politik rücken die Adelsfamilie Atreides in eine prekäre Situation: Vom Padishah-Imperator dazu berufen, das Lehen über den kargen Wüstenplaneten Arrakis von ihren Rivalen, den Harkonnens, zu übernehmen, sehen sie sich gezwungen, ihren sicheren Heimatplaneten zu verlassen. Arrakis birgt als einzige Quelle für den mysteriösen Rohstoff “Spice” und der ungewissen Allianz der heimischen Fremen-Bevölkerung ebenso große Chancen wie Risiken. Der junge Paul Atreides (Timotheé Chalamet) ahnt vage von seiner “Bestimmung”, denn er könnte der prophezeite Kwisatz Haderach sein, einer Verantwortung, von der er nicht weiß, ob er bereit ist, sie zu übernehmen. Frank Herberts Roman hat in der Filmwelt eine holprige Geschichte hinter sich: Nach gescheiterten Projekten durch Arthur P. Jacobs, Alejandro Jodorowsky und Ridley Scott, wurde Dune 1984 durch David Lynch verfilmt, der nach eigener Aussage keineswegs mit der finalen Version zufrieden war. Nach einer unterbudgetierten und geochsenknechteten Fernsehserie aus dem Jahr 2000 ist es also nun an der Zeit, der Buchreihe eine gebührende Adaption zu widmen, wofür Denis Villeneuve als Regisseur beste Voraussetzungen mitbringt. Mit dem Score von Hans Zimmer entsteht ein visuell wie auditiv beeindruckender Auftakt für die Serie.

Wir meinen: Wer sich nicht durch die unübersichtliche Sci-Fi-Terminologie abschrecken lässt, dem steht ein spannender Blockbuster bevor, der optional mit ein wenig nachbereitender Recherche noch besser wird.

Dune in der IMDB

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